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Forschung kommunizieren – gemeinsam diskutieren
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Wissenschaftskommunikation ist mehr als Konferenzen oder Publikationen – vor allem der Austausch mit der Gesellschaft, das Public Engagement, ist ein Kernanliegen der TUM. Dabei liegt ein großer Fokus auf dem Austausch anstatt einseitiger Kommunikation. Durch Vorträge mit Diskussionen mit dem Publikum und unserem Infostand mit Einblicken in die großen Projekte Agri-Photovoltaik und Agroforstsystemen konnten wir viele Eindrücke sammeln.
Bestäuber und Vertical Farming


In zwei wissenschaftlichen Kurzvorträgen gaben Prof. Dr. Sara Diana Leonhardt (Lehrstuhl für Pflanzen-Insekten-Interaktionen) und Sebastian Eichelsbacher (Lehrstuhl für Digital Farming) spannende Einblicke in ihre Arbeit. Zu der Bedeutung von Gärten für Bestäuber, aber auch den Chancen und Herausforderungen von Indoor Farming führten Sie das Publikum ein und diskutierten gemeinsam mit ihnen zu den Fragen:
Welche Pflanzenarten eignen sich besonders, um Insekten zu unterstützen? Und welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf heimische Bestäuber? Wie funktioniert der Anbau von Pflanzen in geschlossenen, automatisierten Systemen? Welche Chancen bietet Indoor-Farming für eine nachhaltige Ernährung?
Die anschließenden Publikumsfragen zeigten deutlich: Das Interesse an agrarwissenschaftlichen Themen ist groß – auch über die Grenzen klassischer Fachdisziplinen hinaus.
Einblicke in laufende HEF-Projekte
Auch zwei zentrale Forschungsprojekte des HEF wurden vorgestellt: die Agri-Photovoltaik- und die Agroforstsysteme an den Forschungsstationen in und um Dürnast. Viele Besucherinnen und Besucher aus der Region zeigten großes Interesse – sei es, weil sie die Agri-PV-Anlagen bereits gesehen hatten oder weil sie mehr über die Chancen und Herausforderungen von Agroforstsystemen erfahren wollten.
Diese beiden Projekte stehen exemplarisch für neue Ansätze in der nachhaltigen Landnutzung: die doppelte Nutzung landwirtschaftlicher Flächen – zur Energiegewinnung und zur Produktion von Lebensmitteln – eröffnet spannende Perspektiven. Sie interessieren sowohl Fachleute aus anderen Disziplinen als auch Bürgerinnen und Bürger ohne wissenschaftlichen Hintergrund.