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Forschung für den Ökolandbau: 2. Science Dating Weihenstephan
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Organisiert wurde das Science Dating gemeinsam von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der Technischen Universität München (TUM), unter Beteiligung der Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF). Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf ökologischem Landbau und ökologischer Lebensmittelwirtschaft.
Kontaktbörse, die Früchte trägt
Das starke Potenzial des Formats war bereits am Morgen sichtbar: einige der beim Show-and-Tell vorgestellten Projekte sind aus dem ersten Science Dating 2023 hervorgegangen. Der AgroMissionHub bringt die drei Einrichtungen am Standort zusammen – das Science Dating die Personen dahinter. Über 60 Forschende nutzten die Gelegenheit zum interdisziplinären und einrichtungsübergreifenden Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen. Durch die Veranstaltung führte Moderator Gero Wieschollek.
Im Hauptteil der Veranstaltung, dem eigentlichen Science Dating, tauschten sich Teilnehmende zu Forschungsbereichen wie Böden, Ökonomie und Agrarsoziologie oder Bio-Lebensmittel aus. Das Zusammenkommen verschiedener Fachgebiete ermöglichte neue Impulse für die Forschungsarbeit. Parallel konnten auf Stellwänden Forschungsfragen und -angebote geteilt werden, um auch nach der Veranstaltung in Kontakt zu bleiben.
Im Fokus: Ökolandbau und ökologische Lebensmittelwirtschaft
Eröffnet wurde das Science Dating durch den Lenkungsrat des AgroMissionHub, vertreten durch Dr. Annette Freibauer, Vizepräsidentin Wissen an der LfL, Prof. Dr. Christoph Moning, Vizepräsident Forschung und Wissenstransfer an der HSWT und Prof. Dr. Senthold Asseng, wissenschaftlicher Direktor des Hans Eisenmann-Forums und Professor für Digital Agriculture an der TUM. „Der ökologische Landbau und die ökologische Lebensmittelwirtschaft stehen aktuell vor großen Transformationsprozessen und Herausforderungen, denen durch innovative Lösungen und Forschungsansätze begegnet werden kann.“, unterstrich Prof. Dr. Christoph Moning in seinen Begrüßungsworten.
Prof. Dr. Thorsten Haase (HSWT) stimmte die Teilnehmenden in einer kurzen Keynote mit dem Titel „Besser vernetzt! Forschen für den Ökolandbau“ auf den bevorstehenden Austausch im Speed-Dating-Charakter ein. „Vernetzte Forschung braucht gemeinsame Zielsetzungen, klare Zuständigkeiten und Partizipation auf Augenhöhe“, betonte Prof. Dr. Thorsten Haase in seiner Keynote.
Impulse für die Zukunft
Dr. Klaus Wiesinger (LfL) fasste in seinem Impulsvortrag mit dem Titel „Netzwerk Ökolandbau: Notwendigkeit, Ziele, Akteure“ die diskutierten Ideen und Lösungsansätze zusammen und definierte klar strukturierte nächste Schritte.
Das zweite Science Dating in Weihenstephan zeigte deutlich das Interesse am interdisziplinären Austausch und an der einrichtungsübergreifenden Zusammenarbeit. Gemeinsam können entscheidende Fortschritte in der Forschung zum Ökolandbau erreicht und innovative Lösungsansätze erarbeitet werden. Die Teilnehmenden waren begeistert von der Veranstaltung und äußerten mehrheitlich den Wunsch, das Science Dating zu einem regelmäßigen Format zu verstetigen.
Weitere Informationen
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der HSWT.